Alle Wörter mit dem Buchstaben m.

MAK-Wert
Abkürzung für Maximale Arbeitsplatz Konzentration: Dieser Wert gibt die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes in der Luft an, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis auch bei wiederholter und langfristiger Einwirkung im allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt. Die Angaben der MAK-Liste werden in ppm (parts per million) ausgedrückt (zulässige Menge eines Stoffes in cm3 pro 1 m3 Luft).

Maximale Fugenbreite
Die maximale Fugenbreite beschreibt wie gut das Standvermögen eines Dichtstoffes ist. Das Standvermögen ist die Eigenschaft eines Dichtstoffes nach der Verarbeitung in der Fuge zu verbleiben, ohne abzulaufen oder Ausbuchtungen zu zeigen. Das Standvermögen kann mittels einer Prüfnorm bestimmt werden. Im Allgemeinen weisen Dichtstoffe für den Hochbau ein Standvermögen bis 30 mm Fugenbreite auf. Die maximale Fugenbreite wird in den veröffentlichten Tabellen mit 35 mm angegeben.

Mechanische Belastbarkeit
Die mechanische Belastbarkeit beschreibt Belastungen der Oberfläche eines Dichtstoffes durch Einwirkungen, die in der Praxis auftreten, z.B. - Reinigungsvorgänge - Begehen und Befahren Eine mechanische Belastung tritt insbesondere in nachstehenden Fugenbereichen auf: - Sanitär- und Nassbereich - Bodenfugen - Glasversiegelung (von Holzfenstern - siehe dazu auch \"Schlierenbildung\")

Mehrkomponenten-Klebstoff
Bei diesen Klebstoffen liegen die reaktionsfähigen Komponenten getrennt vor und müssen für eine Aushärtung des Klebstoffes vor dem Auftragen gemischt werden. Nach dem Vermischen ist der Klebstoff nur für eine bestimmte Zeit (Topfzeit) verwendbar. Bei einer neuen Generation von Zweikomponenten-Klebstoffen werden die beiden Komponenten Klebstoff und Härter nicht mehr gemischt, sondern lediglich getrennt auf die zu verklebenden Oberflächen aufgetragen. Die beim Fügevorgang entstehende (geringe) Vermischung bewirkt dann die Polymerisation des Klebstoffes.

Mindestfugenbreite
Die Mindestfugenbreite ist so zu bemessen, dass die zulässige Gesamtverformung eines Dichtstoffes nicht überschritten wird. Beispiel: Auftretende Bewegung in der Fuge = 1 mm, Gesamtverformung des Dichtstoffes 10 Prozent, bedingt eine Mindestfugenbreite von 10 mm. Fugenbreiten unter 6 mm sind bei Arbeiten mit Dichtstoffen nicht zulässig (Ausnahme: Glasversiegelung).

Monomer
Ein Ausgangsprodukt von Klebstoffen, aus denen durch chemische Reaktionen (Polymerisation) polymere Molekülketten enstehen (also mehrere Monomere quasi aneinandergehängt).

MS-Polymer
Silanmodifizierte Dichtstoffe, die für die elastische Fugenabdichtung geeignet sind. Sie sind gut UV-beständig. MS-Polymere sind in frischem Zustand gut überlackierbar. Fugen, die älter als 24 Stunden sind, müssen vor dem Lackieren aktiviert werden.

 

 

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